Stadt, Wigbold und Kirchspiel Wolbeck

Chronik und Bilder von Stadt, Wigbold und Kirchspiel Wolbeck


Willkommen auf den Seiten von Stadt, Wigbold, Kirchspiel und Gemeinde Wolbeck. Hier findet sich neben einer fotografischen Dokumentation des Ortes vor allem eine tageweise Chronik der Jahre 1800-2000.


13.12.2014: Im Jahre 1993 feiert die Pfarre St. Nikolaus ihr 750jähriges Bestehen, das Baugebiet "Wolbeck-Nord" wird auf den Weg gebracht, Brunhilde Stutter steht letztmalig hinter der Theke, an Zibomo muss der Hippenmajor zu Fuß gehen, zwischen Wolbeck und Angelmodde wird endgültig geklärt, wer die stärkeren Männer hat, der Gewerbeverein errichtet einen Maibaum auf dem Marktplatz und über die Umgehungsstraße wird wieder diskutiert.


06.12.2014: Auf Grundlage der erhaltenen Exemplare der Zeitung "Münsterischer Anzeiger" konnte die Chronik des Jahres 1903 zumindest in weiten Teilen erstellt werden. In diesem Jahr wird die neue Bahnlinie gleich zweimal eröffnet, die Jünglings-Sodalität feiert ihr 50jähriges Bestehen und das Zentrum dominiert die Reichstagswahl.


28.11.2014: Im Jahre 1992 wird Stephan Kreutz neuer Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde, Theo Vogelpoth feiert sein silbernes Priesterjubiläum, das Flügeltor am Drostenhof wird gestohlen, an der Pfarrkirche St. Nikolaus wird die Wasserpumpe wieder aufgestellt, an der Nikolaischule beginnen die Erweiterungsarbeiten, auf der Münsterstraße eröffnet der "Ägäis-Grill" und Wilhelm Kalverkamp fährt letztmalig mit seinem rollenden Lebensmittelgeschäft durch Wolbeck.


21.11.2014: Für das Jahr 1902 liegen bisher nur wenige Daten vor, umso wichtiger sind jedoch die bereits überlieferten Ereignisse.


09.11.2014: In mühsamer Tipparbeit wurde das Einwohnerverzeichnis 1961 abgeschrieben. Ein weiteres Exemplar liegt auch noch aus dem Jahre 1967 vor. Bei solchen Aktionen bin ich immer besonders froh, in Wolbeck statt beispielsweise in Hamburg zu wohnen...


08.11.2014: Liest man die Tageszeitungen über so viele Jahrzehnte hinweg, tauchen einige Geschichten immer wieder auf, sei es im Sommerloch der großen Ferien oder in der Weihnachtszeit. Neben der Geschichte der Wandelkrippe in der Pfarrkirche St. Nikolaus, dem Stephanusbrauch oder einem Blick in die Kerzenmanufaktur Börding wird häufig auch über die Wolbecker "Vögelchen" geschrieben.
Dabei stellt man fest, wie schnell traditionelles Wissen verloren gehen kann. Während in den 1970ern die Herkunft und Bedeutung der "Vögelchen" noch annähernd korrekt überliefert wird, sieht man sie Ende der 1980er als Brot gewordenen Heiligen Geist an und nennt als Beginn dieses Brauches für Wolbeck das späte Mittelalter. Anfang der 1990er Jahre wird die Entstehung der Vögelchen dann auf das Ende des Zweiten Weltkrieges datiert, die von Schweizer Soldaten mitgebracht worden sein sollen.


02.11.2014: Um langsam die bestehende große Lücke in der Chronik zu schließen, werfen wir zwischendurch einen Blick auf das Jahr 1890.


25.10.2014: Im Jahre 1901 beginnt der Landkauf für den Bau der Bahnlinie und weiße Vögel suchen den Ort heim.


19.10.2014: Bei 1991 handelt es sich um ein "ausgefallenes" Jahr, denn der Golfkrieg führt zur Absage der Ziegenbocksmontagsfeierlichkeiten, die Umgehungsstraße passt nicht neben ein Gewerbegebiet, die geplante Bürgerhalle findet ihren letzten Standort in der Angel und der Weihnachtsmarkt fällt wieder einmal aus.
Die Freiwillige Feuerwehr Wolbeck nimmt Antonius Markfort zur Probe auf, die Schülerband "H-Blockx" tritt zweimal in Wolbeck auf, der Bildstock Schenke wird restauriert und die Gaststätte Sültemeyer umgestaltet, Klaus Pilz baut an der Windmühle ein großes Gebäude, runde Tischtennisplatten sind der letzte Schrei und der Motorradclub "MV Wolbeck" wird gegründet.


08.10.2014: Zwischendurch machen wir mit 1900 einen größeren Sprung in eine Wolbecker Vergangenheit, die von der Chronik bisher nicht weiter abgedeckt wird. Es liegen noch weitere Unterlagen vor, die jetzige Fassung berücksichtigt jedoch zumindest die umfassendste Quelle.
Bei der dabei auftretenden Wolbecker Feuerwehr handelt es sich noch nicht um die heutige Freiwillige Feuerwehr, sondern um deren Vorläufer. Im Jahre 1908 werden wir sehen, welche schrecklichen Umstände damals zu ihrer Gründung geführt haben.


28.09.2014: Im Jahre 1990 sorgen die schweren Winterstürme auch in Wolbeck für Schäden, die dritte "Spitz-Pass-Auf"-Weltmeisterschaft findet in Wolbeck statt, Domvikar Dr. Matthias Conrad wird neuer katholischer Pfarrer in Wolbeck, der A&O-Markt auf der Zumbuschstraße schließt, der K+K-Markt an der Münsterstraße öffnet, die "Kiepe" wird von Guido Huckschlag weitergeführt, der Weihnachtsmarkt findet nicht mehr statt und das Wolbecker Postamt feiert sein 150jähriges Bestehen. Und nicht zu vergessen: Die Umgehungsstraße ist noch nicht fertig.


07.09.2014: Im Jahre 1989 werden die Zibomo-Fahnen gestohlen, die Planungen für das Bürgerhaus werden durch Gründung eines Trägervereins konkret, die Westumgehung schafft es nicht durch die Bezirksvertretung, der Helmut-Pins-Weg wird eingeweiht, die Kindertagesstätte "Regenbogen" öffnet ihre Türen, der Lebensmittelmarkt "Kaiser's" wird eröffnet, ALDI und EDEKA werden großzügig erweitert und der Hiltruper Weihnachtsmarkt wird von Wolbeck organisiert.


30.08.2014: Um die momentan große Lücke in der Chronik zwischen 1870 und 1910 langsam zu schließen, springen wir direkt in das Jahr 1910. Grundlage für dieses Jahr sind die Tageszeitungen "Westfälischer Merkur", "Münstersche Zeitung" und "Münsterischer Anzeiger" sowie einige private Unterlagen. Für einen kurzen Zeitraum des Jahres liegen auch die Unterlagen des Wolbecker Standesamtes vor. Dabei werden hier jedoch die vielen Sterbemeldungen der Kleinkinder weggelassen, es handelt sich jeden Monat um zahlreiche Todesfälle.


29.08.2014: Wer kann Angaben zur Camargue-Exkursion des Geographie-Leistungskurses am Wolbecker Gymnasium im Jahre 1989 machen? (Stichwort: "Mit dem Fahrrad durch die Wüste")


23.08.2014: Im Jahre 1865 folgt auf einen ungewöhnlich kühlen August ein goldener Herbst mit sommerlichen Temperaturen.


18.08.2014: Im Jahre 1988 werden die Arbeiten an Hüttenrotts Kapellchen abgeschlossen, das evangelische Gemeindezentrum wird erweitert, die "Golden-Gate-Brücke" wird freigegeben, die Bürgerhalle gerät aufs Abstellgleis, die Post zieht um, auf der WLE-Strecke fahren für einen Tag probeweise überfüllte Züge und die alte Gartenbauschule wird zum Aussiedlerheim


10.08.2014: Vor wenigen Tagen fiel mir ein altes Einwohnerverzeichnis in die Hände, so erscheint jetzt außer der Reihe das Einwohnerverzeichnis 1927 für Wigbold und Kirchspiel Wolbeck.


03.08.2014: Im Jahre 1987 wird das Restaurant "Forstblick" eröffnet, der Wiewel-Markt an der Hiltruper Straße öffnet ebenfalls seine Türen, die ersten Geldautomaten werden in den Banken aufgestellt, Hüttenrotts Kapellchen wird wieder aufgebaut, die Diskussionen um die Wiederinbetriebnahme der WLE-Strecke gerät in den Fokus der Öffentlichkeit, die Zibomo-Gesellschaft feiert ihr 30jähriges Bestehen und der TV Wolbeck wird 25 Jahre alt.
Der Innenraum der Pfarrkirche St. Nikolaus wird restauriert, der dritte Wolbecker Weihnachtsmarkt findet statt, Dr. Dietrich Graf von Merveldt stellt die Ergebnisse seiner Arbeit zur Geschichte der St. Achatii-Bruderschaft vor und der Arbeitskreis "Wolbecker dokumentieren ihre Ortsgeschichte" wird gegründet.


19.07.2014: Das Jahr 1864 bietet wenig Aufregendes in Wolbeck.


14.07.2014: Nach Lektüre eines dicken Bandes "Westfälischer Merkur" liegt die erste Fassung des Jahres 1863 vor. Während dieser Jahrgang weitestgehend vollständig und mit nur geringen Beschädigungen die Zeiten überdauert hat, sind vom Jahre 1862 in Münster nur sieben einzelne Ausgaben erhalten. Entsprechend muss dieses Jahr vorerst zurückgestellt werden.


05.07.2014: Auf Grund eines interessanten Fundes vor wenigen Tagen erscheint außer der Reihe das Einwohnerverzeichnis 1939 für Wigbold und Kirchspiel Wolbeck. Kurioserweise ist auch in diesen Unterlagen alternierend mal vom "Wigbold Wolbeck" und mal von der "Stadt Wolbeck" die Rede.


02.07.2014: Zwei dicke Folianten später liegen jetzt die ersten Fassungen für die Jahre 1860 und 1861 vor. Alle Angaben beruhen weitestgehend auf den erhaltenen Ausgaben des "Westfälischen Merkur". Zu einem späteren Zeitpunkt werden noch das Amtsblatt der Königlichen Regierung sowie der "Münsterische Anzeiger" eingearbeitet.


23.06.2014: Während wir alle die Fußballweltmeisterschaft in Brasilien gucken, blättere ich mich auch noch durch die damalige Veranstaltung in Mexico im Jahre 1986. Jedenfalls findet in diesem Jahr auch die erste Wolbecker Fußballmeisterschaft statt, der Engel von Wolbeck erhält das Bundesverdienstkreuz, die Jägerstuben werden eröffnet, einige US-Soldaten kehren noch einmal an ihren Einsatzort zurück, die Pfarrkirche St. Nikolaus wird jetzt auch an der Außenseite renoviert, der Bau von Supermärkten lässt sich nur noch vor Gericht erzwingen, die Reaktivierung der WLE-Linie gerät in den Blickpunkt der Öffentlichkeit und irgendwie haben die Bauarbeiten an der Umgehungsstraße immer noch nicht angefangen.


08.06.2014: Im Jahre 1985 wird der Gewerbeverein wieder gegründet, der erste Weihnachtsmarkt findet statt, das Haus Mittmann wird abgerissen, die Schreinerei Freisfeld brennt ab, in der Bauerschaft Laer geht weiterhin der Feuerteufel um und der Bau der Umgehungsstraße verzögert sich noch etwas. Nach einem extrem kalten Winter besteht der Sommer wie im Vorjahr vor allem aus wochenlangem Dauerregen.


01.06.2014: Nach Lektüre von knapp tausend Zeitungsseiten ist das Ergebnis dennoch ein dünnes Jahr 1803. Inzwischen arbeite ich weiter an 1985 und werfe ein paar Blicke in längst vergessene Zeitungen aus den Jahren 1950 bis 1955.


23.05.2014: Die meisten Veranstaltungen im Sommer des Jahres 1984 leiden unter dem kalten Dauerregen, der als Bestätigung für die globale Abkühlung angesehen wird. Das zweite (und letzte) Schweinerennen wird um ein Eselsrennen erweitert, der Hippenmajor lässt sich den Schlüssel gleich zweimal klauen und das erste Werserock-Open-Air steigt.
Mindestens einmal pro Woche wird im Ort ein Kind angefahren, auf dem alten Friedhof werden im Sommer regelmäßig Partys gefeiert und die verbliebenen Grabstätten zerstört, der Tiergarten ist durch den sauren Regen stark angegriffen, "Päksken" Buddenbäumer stirbt.
Der Bau der Umgehungsstraße verzögert sich etwas, dafür wird die neue Everswinkeler Straße freigegeben, der Angelausbau wird vom Kampfmittelräumdienst durchgeführt, Thier-Hülsmann hat angebaut und der Fronhof wird durch einen Brand stark beschädigt.


21.05.2014: Aus den persönlichen Erinnerungen von Josef "Snieder Job" Deipenbrock liegt die folgende Passage zu den früheren Ziegenbocksmontagsumzügen im plattdeutschen Wortlaut vor: "Use Vader, siin Vader un denn siin Vader trocken an'n Sieeggenbucksmaundag al düör de Straoten von Wolbieck. Muons üm 9 Uhr druopp sick en Tropp Mannslüde un tröcken singend düör de Straoten. Tüskendör drünken se en Schluck ut ne Schnapspull, un je mehr se drüken, um so unwiiser beneihmen se sick. Se fierden 'Sieggenbucksmaundag' un daor haa'n se auk en Sieeggenbuck midden tüsken sick laupen. Toiärst ha'n de Wolbiecksken Büorgers no Spaß an düt Herumtrecken un möken auk wull met. Düssen Bruk bleew düor Generationen bestaohn; daobi wuor dat Spill imme dulle.
Man haol sick Dreihüörgelkiärls ut Mönste oder Zsigeuners met öhre Musik daoto. De besuopenen Kiärls göngen in de Hüse un naihmen sick eegenmöchtig Wüöst, Eie un Schnaps."
Eine weitere Augenzeugin berichtet: "Ick kam an'n Sieggenbucksmaundag äs met'n Zug von Mönste trügge, dao laip en ollen Kiärl met'n Sieggenbuck an't Strick, he waor so dick, dat he üöwe siien Buck stüött'te. De Sieggenbuck stonn upp un schmet sick up denn besopenen Kiärl. Sieggenbucksmaundag in düsse Art un Wiise häbt sich bis um 1950 haollen."


16.05.2014: Bei der Lektüre der Zeitungen tauchen manchmal auch unvermutet Details aus der Vergangenheit auf. So wechselt man im Jahre 1984 bei der Restaurierung der Pfarrkirche St. Nikolaus auch den Kirchturmhahn aus und entdeckt auf dem alten Exemplar die Gravuren "10.8.1949" sowie die Namen "Firma Forsthove" und "Pfarrer Isfort".
In der Pfingstausgabe 1984 der WN findet sich dann auch endlich der lang gesuchte Bericht von der Gründung der Ziegenbocksmontagsgesellschaft. Demnach wurde der erste Zibomo-Umzug nach dem Zweiten Weltkrieg tatsächlich vom Heimatverein organisiert, am Abend nach dem Umzug am 22.02.1954 erfolgte in der Gaststätte Thier-Hülsmann dann die Gründung.


12.05.2014: Vor dem Hintergrund der Einführung von Landkreisen in Preußen kommt es auch in Wolbeck zu politischen Umstrukturierungen. Die Unterlagen von 1804 bestätigen formal die Stadtrechte von Wolbeck und separieren zudem Kirchspiel Wolbeck und Osterbauerschaft voneinander.


04.05.2014: Mit dem Jahr 1983 nähern wir uns der Gegenwart um ein weiteres Jahr an. In Wolbeck findet das erste Schweinerennen statt, im Kreuzbach steigt der erste "Trecker-Treck", die Feuerwehr feiert ihr 75jähriges Bestehen und die Umgehungsstraße steht wie immer kurz vor dem Baubeginn. Tönne Vormann erhält das Bundesverdienstkreuz, die Gaststätte Klostermann wird abgerissen, die beiden neuen Angelbrücken werden fertiggestellt, das Gerüst an der Pfarrkirche erlaubt ungewöhnliche Aktionen und ein Esel mischt das Wolbecker Nachtleben auf.


27.04.2014: Aus den vor einigen Monaten wieder aufgetauchten, vollständigen Ausgaben des Münsterischen Intelligenzblattes, das wöchentlich mit einem Umfang von zwölf Seiten erscheint, wurden jetzt die beiden Jahre 1805 und 1806 erstellt. Dabei ist vor allem die Auflistung zahlreicher Einwohner der Stadt Wolbeck mit ihren damaligen Adressen interessant, wobei für mich eine Frage im Moment ungelöst bleibt: Wo befand sich die Straße "Am Domhof"?
Beide Jahre spielen vor dem Hintergrund der Koalitionskriege, die am 14. Oktober 1806 in die Doppelschlacht bei Jena und Auerstedt und der damit verbundenen preußischen Niederlage münden. Eine Woche später rücken in Münster bereits französische Truppen ein, die Besetzung wird bis zum Herbst 1813 dauern.


20.04.2014: In den vergangenen Wochen wurden die erhaltenen Ausgaben der Dortmunder Zeitung "Westfälische Rundschau" der Jahre 1951 bis 1954 durchgesehen, die für kurze Zeit eine Nebenausgabe "Landkreis Münster" besaß. Daraus resultieren jetzt die ersten Fassungen der Jahre 1951 und 1952. Für die bereits vorhandenen Jahre 1953 und 1954 bedeutet dies etliche wichtige Ergänzungen. So ist erstmals ein Bericht über den Ziegenbocksmontagsumzug von 1954 vorhanden, außerdem liegt damit ein ausführlicher Bericht über den Großbrand im Wolbecker Tiergarten vor.
Viele Ereignisse lassen sich nur auf eine Woche genau datieren, entsprechend sind die Datumsangaben jeweils mit einem Platzhalter "x" versehen.
Für das Jahr 1952 kommen noch einige Meldungen aus dem Hauptteil der Zeitung "Westfälische Nachrichten" hinzu, für die der gesamte Wolbecker Lokalteil des Jahres jedoch noch fehlt.


14.04.2014: Am Freitag, den 11. April 2014, fand im katholischen Pfarrheim der Vortrag "Umgehungsstraßen in Wolbeck" des Heimatvereins Wolbeck statt. Mein Dank gilt Klaus Siebeneck für die Bereitstellung wichtigen Materials und die spannenden Gespräche zum Thema.


25.03.2014: Ein Monat ist vergangen und mit 1982 ein weiteres Jahr fertiggestellt. Irgendwo siegt da auch die Neugierde, denn ich möchte auch gerne wissen wie die Geschichte ausgeht.
Auf dem Hofkamp soll ein FKK-Zentrum entstehen, mehrere grabähnliche Erdlöcher in den Bauerschaften sorgen für Aufregung und wilde Vermutungen, Maria Peters und Tönne Vormann feiern ihren 80. Geburtstag, der Kegelclub "Donnereiche" feiert mal wieder sein 20jähriges Bestehen, an der Westumgehung werden in Kürze die Bauarbeiten beginnen und die Pfarrkirche St. Nikolaus erhält eine neue Heizungsanlage.
Zurück bleibt ein Jahr mit etlichen ungelösten Fragen: Konnten die vielen Brandstiftungen auf der Laer aufgeklärt werden? Was hat es mit dem Berdel-Fest in der Pumpenschwengel-Bar auf sich? Und wieso hatte Alfons Sültemeyer plötzlich schwarze Hühner?


Zu den restlichen Tagebucheinträgen


Mein Dank gilt an dieser Stelle Thorsten Schmidt vom Zeitungs- und Pressearchiv der WWU Münster für sein unschätzbares Fachwissen.