Stadt, Wigbold und Kirchspiel Wolbeck

Die Wolbecker Chronik


Willkommen auf den Seiten von Stadt, Wigbold, Kirchspiel und Gemeinde Wolbeck. Hier findet sich neben einer fotografischen Dokumentation des Ortes vor allem eine tageweise Chronik der Jahre 1770-2000.


16.07.2016: Das Jahr 1885 weist nur wenige Meldungen auf.


10.07.2016: Für das Jahr 1886 sind nur nachrangige Meldungen erhalten.


23.06.2016: Das Ortsfamilienbuch enthält nun auch die Geburtenbücher der Jahre 1830 bis 1860.


08.06.2016: Das Ortsfamilienbuch enthält nun auch die Sterbebücher der Jahre 1976 bis 1980. Für die Jahre davor müssen noch die Münsteraner Akten durchgesehen werden, da nach Schließung des Wolbecker Krankenhauses viele Einwohner in den Einrichtungen in Münster verstorben und entsprechend dort verzeichnet sind.


03.06.2016: Im Jahre 1887 wird die Spar- und Darlehnskasse gegründet, wegen Masern schließen die Schulen für zwei Wochen und in Wolbeck wird nach langer Zeit wieder eine Missionswoche abgehalten.


18.05.2016: Das Ortsfamilienbuch enthält nun auch die Geburtenbücher der Jahre 1861 bis 1870.


10.05.2016: Im Ortsfamilienbuch kommen die Geburtenbücher der Jahre 1871 bis 1877 hinzu. Zusätzlich werden jetzt alle Daten mit Bezug zu anderen Orten in einer separaten Liste aufgeführt.


07.05.2016: Ohne besondere Vorkommnisse stellt sich momentan das Jahr 1888 dar.


01.05.2016: Nachdem das Jahr 1890 bereits zu einem früheren Zeitpunkt erschienen ist, kommt heute das Jahr 1889 dazu. In diesem Jahr wird in Wolbeck der Afrikaverein gegründet, der Blitz schlägt bei Elberfeld ein und die Sammlung für das Kaiser-Wilhelm-Denkmal beginnt.


27.04.2016: Aus der Im Jahre 1926 erschienen Festschrift des Männergesangvereins "Eintracht" wurden die Wolbecker Firmenanzeigen entnommen und aufbereitet. Einige der damaligen Firmen existieren auch heute noch. Wer also in das Restaurant "Stadtgarten" gehen möchte oder einen neuen Butterkorb braucht, möge sich an diesen Anzeigen orientieren.


23.04.2016: Im Jahre 1891 kommt es zu einer der schwersten Unwetterkatastrophen in der Geschichte Wolbecks, weshalb St. Margreit und die Schützenfeste abgesagt werden müssen; die neuerbaute Brücke "Hohes Schemm" über die Werse bei Stapelskotten wird freigegeben und der Gastwirt Pauli aus Münster nimmt neben Hagenschneider den Busverkehr zwischen Wolbeck und Münster auf.


17.04.2016: Im Jahre 1892 fällt der Zibomo-Umzug aus, die Lackmannsche Kuranstalt wird gebaut, der Hof Langkamp-Merten brennt ab, in der Pfarrkirche erklingt die neue Orgel und im Sommer kommt es zu mehreren schweren Unwettern.


15.04.2016: Im Ortsfamilienbuch reichen die Sterbedaten jetzt bis zum Jahre 1975.


10.04.2016: Die Wolbecker Verlustlisten für den Zweiten Weltkrieg sind vermutlich noch nicht vollständig, enthalten aber dennoch bereits eine Vielzahl an Namen.


09.04.2016: Im Jahre 1893 wird die Kuranstalt von Dr. Lackmann besichtigt, ein zweites Busunternehmen nimmt den Verkehr zwischen Wolbeck und Münster auf und Rehböcke werden mit bloßen Händen gefangen.


05.04.2016: Im Ortsfamilienbuch liegen die Sterbedaten für die Jahre 1810 bis 1956 nun weitestgehend vollständig vor. Im Familienbuch wurden die Jahre aus der Anfangszeit des preußischen Personenstandsregisters ergänzt.


02.04.2016: Die Ereignisse des Jahres 1895 sind wenig aufregend.


21.03.2016: Im Ortsfamilienbuch kommen die Sterberegister der Jahre 1810 bis 1814 dazu. Anfangs des 19. Jahrhunderts werden die Kirchenbücher für die Stadt und das Kirchspiel Wolbeck zeitweise getrennt geführt. Zudem gibt es für einige Zeiträume Überschneidungen in verschiedenen Bänden, die jedoch deckungsgleich sind.
Die Namen werden weiterhin mit allen Schreibfehlern übernommen, lediglich die Schreibweise "Baümer" wird jeweils auf "Bäumer" berichtigt. Fehlt ein Verdoppelungszeichen, bleibt es auch konsequent bei der Schreibweise "Wegman" statt "Wegmann".
Gebräuchliche männliche Vornamen zu dieser Zeit sind "Joan", "Henricus" und "Frans", während bei den Frauen die Zusammensetzungen aus "Gertrudis", "Margaretha", "Anna Maria" und "Elisabeth" vorherrschen.
Die Daten bestätigen die Ruhrepidemie im Herbst 1811 mit etlichen Todesfällen.


19.03.2016: Das Ortsfamilienbuch enthalten erstmals die Sterbedaten aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Die an Ost- und Westfront genannten ausländischen Ortsnamen wurden nach Möglichkeit in der Schreibweise berichtigt, ohne jedoch die heutigen Ortsbezeichnungen zu verwenden. Einige Orte konnten auch unter der Annahme gravierender Schreibfehler bisher nicht identifiziert werden. Die Namen der Gefallenen sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht vollständig, da in den Folgebänden noch zahlreiche Nachträge enthalten sind.
Die Geschichte zu den Opfern unter der Zivilbevölkerung erscheint zu einem späteren Zeitpunkt in der Hauptchronik.


14.03.2016: Die Chronik des Jahres 1896 enthält nur zwei Meldungen.


11.03.2016: Die Arbeiten am Ortsfamilienbuch gehen mit der Erfassung der Sterbebücher der Jahre 1920 bis 1940 ihren Gang. Selbst im Jahre 1937 tauchen noch Gefallenenmeldungen aus dem Ersten Weltkrieg auf, weshalb das Jahr 1915 erneut ergänzt wurde. Ohne Zweifel werden auch die Jahre des Zweiten Weltkriegs noch bis spät in die 1960er Jahre hinein Ergänzungen erfahren.
Während die Daten im Laufe der 1920er Jahre immer spärlicher werden und zeitweise nicht einmal mehr die Religionszugehörigkeit beinhalten, erhalten im Sommer 1938 neue Formulare Gültigkeit, weshalb ab diesem Moment meistens sogar umfassende Angaben zu Eltern und externen Heiraten gemacht werden. Die Angabe der Todesursache setzt zu diesem Zeitpunkt ebenfalls wieder ein.


10.03.2016: Die Listen der Auswanderer wurden zusammengestellt. Allerdings fehlen noch die Daten für die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts.


01.03.2016: Auf Grundlage der "Chronik der Bürgermeisterei Wolbeck" wurden die Jahre 1800 bis 1845 erweitert. Es handelt sich in jedem Jahr nicht nur um Informationen über Einwohnerzahlen, tragische Todesfälle, Wetterereignisse und Ernteergebnisse, sondern auch über die Erstellung und den Abriss von Bauten. In der Chronik finden sich daher jetzt die Angaben über das alte Rathaus, die vier Stadttore, die Stadtmauern sowie die Angelbrücken. Und der Bau der "Römerbrücke" ist auch enthalten. Hinzu kommen die statistischen Zahlen für das Jahr 1899. Aus derselben Quelle aus dem Jahre 1842...


25.02.2016: Vor einigen Monaten haben die Arbeiten am Ortsfamilienbuch für Stadt und Kirchspiel Wolbeck begonnen. Wer also schon immer wissen wollte, wann sein Urururgroßvater geboren ist oder aus welchem Ort seine Urgroßmutter stammt, wird hier möglicherweise fündig.


21.02.2016: Die Wolbecker Verlustlisten für den Ersten Weltkrieg sind fertig.


13.02.2016: Die Chronik des Jahres 1897 enthält nur wenige Meldungen.


06.02.2016: Das Jahr 1898 enthält vor allen Dingen Unfallmeldungen.


24.01.2016: Für das Jahr 1899 liegt bisher nur ein Eintrag vor.


16.01.2016: Im Jahre 1909 brennt die Gaststätte Stutter ab, die Chaussee nach Telgte wird gebaut und Josef Garthaus stirbt.


10.01.2016: Im Jahre 1908 wird die Freiwillige Feuerwehr Wolbeck gegründet, eine Kuh bringt Vierlinge zur Welt, der Hof Sommer brennt ab und Angel und Werse sind im Winter zugefroren.


01.01.2016: Das Innere der Antoniuskapelle wurde ausgiebig fotografiert.


13.12.2015: Heute gibt es Impressionen vom Wolbecker Weihnachtsmarkt 2015.


21.11.2015: An diesem Wochenende gibt es eine Bilderserie von der Wolbecker Lichternacht 2015.


Im Sommer 2012 beginnen die Arbeiten an der Wolbecker Chronik. Was ursprünglich als begleitender Text zum vorhandenen Bildmaterial gedacht war, entwickelt angesichts der Fülle erhaltener Unterlagen schnell ein umfassendes Eigenleben.


Die Chronik Wolbecks wird ohne Bewertung der Ereignisse geschrieben. Der Autor ist weder Richter noch Ankläger, sondern nur der Geschichtenerzähler für einen Zeitraum, der vom Hochmittelalter bis in die Neuzeit reicht. Insofern werden alle ursprünglichen Texte sprachlich vereinheitlicht und inhaltlich "entwertet". So verwendet eine Übernahme eines Textes aus dem Jahre 1938 dasselbe Vokabular wie ein Bericht aus den Jahren 1818 oder 1998. Der Autor verbleibt im Hintergrund und lässt die Ereignisse für sich selbst sprechen. Auf diese Weise werden auch viele grausame Geschichten für den Leser ertragbar, vor allem wenn er sie selbst miterlebt haben sollte. Vielleicht ist es für den Schreiber an dieser Stelle hilfreich, nicht in Wolbeck geboren zu sein.


Um eine gute Lesbarkeit des Textes zu erreichen, wird auf die Verwendung von Fußnoten oder wissenschaftlichen Ausdrücken verzichtet. Kurze Zitate werden lediglich in den fließenden Text eingeflochten, Anmerkungen des Erzählers am Ende der Meldung jeweils in Klammern angefügt. Anfragen nach Belegen oder der ausführlichen Meldung im Original können auf Wunsch beantwortet werden.


Die Geschichte endet mit den Milleniumsfeiern an Silvester 1999. Ein elegischeres Ende hätte man sich nicht einmal ausdenken können, zudem sollte die Geschichtsschreibung einen ausreichenden Abstand zum aktuellen Tagesgeschehen wahren. Nicht jede erhaltene Meldung wird in die Chronik übernommen, um die Darstellung nicht beliebig ausufern zu lassen. So liegen alleine für das Jahr 1999 insgesamt 568 Zeitungsseiten vor, woraus nur rund 250 Meldungen entnommen wurden. Aber diese Chronik kann und will nicht vollständig sein. Zudem werden sich wiederholende Beschreibungen ausgelassen, weshalb beispielsweise bei den Schützenfesten jeweils nur Änderungen und Abweichungen vom alljährlichen Gang dargestellt werden.


Eine Publikation der gesamten Chronik in Buchform würde bereits am Umfang von weit über zehntausend Druckseiten scheitern. Insofern bietet die Veröffentlichung im Internet eine sinnvolle Alternative, zudem ist der "Vorabdruck" einzelner Passagen möglich, um zu einem späteren Zeitpunkt notwendige Korrekturen und Erweiterungen anbringen zu können.


Die Erstellung der Chronik ist angesichts der früheren Art der Berichterstattung nicht immer leicht zu tragen. So enthält ein Zeitungsartikel über einen Verkehrsunfall das Foto des toten Kindes in den Armen seiner Mutter auf der Straße, umringt von den Nachbarn, und als Bildunterschrift sowohl Namen als auch Anschrift des Opfers. In einem anderen Fall wird ein Mann wegen Tierquälerei zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt, weil er zwei eigene Pferde auf grausame Weise getötet hat, um den anwesenden Kindern die Schwierigkeiten dieser Aufgabe zu zeigen, wobei der Zeitungsartikel das Vorgehen des Mannes ausführlich beschreibt. So gibt es immer wieder Tage, an denen eine Weiterarbeit nicht möglich ist.


Die Wolbecker Chronik umfasst nur Ereignisse, für die schriftliche Belege vorliegen. Entsprechend fehlen allgemein überlieferte Begebenheiten wie die bisher nicht nachgewiesene Verbindung der Meinhövels zur Wolbecker Frühgeschichte. Ebenso weggelassen werden Ereignisse, bei denen kein Hinweis existiert wie die willkürlich für das Jahr 1233 angenommene Gründung der Pfarre St. Nikolaus. Auch für den Bau der Pfarrkirche finden sich bisher keine Belege, insofern ist die geschätzte Bauzeit 1300-1350 nicht wirklich haltbar und findet in der Chronik keine Erwähnung. Und die Frühgeschichte des Tiergartens muss mangels belastbarer Unterlagen in dieser Arbeit ebenfalls im Dunkeln bleiben.


Die Arbeit wird betreut von Dipl.-Archivar Thorsten Schmidt, Leiter des Zeitungs- und Pressearchivs der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.


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