Stadt, Wigbold und Kirchspiel Wolbeck
Ein Bilderbogen aus Ort und Bauerschaften

Chronik und Bilder von Stadt, Wigbold und Kirchspiel Wolbeck


Weitere Tagebucheinträge zur Wolbecker Chronik


01.09.2016: Im Jahre 1881 wird die alte Bockwindmühle bei einem Sturm zerstört, die Häuser Kleykamp und Schmedding brennen ab und auf dem Margarethenfest tritt das Hamburger Märchentheater auf.


21.08.2016: Im Jahre 1882 wird die neue Kornwindmühle in Betrieb genommen und in der Stadt Wolbeck stehen wegen Auswanderungen viele Häuser zum Verkauf.


14.08.2016: Das Jahr 1883 ist nun auch fertig gestellt.


30.07.2016: Im Jahr 1884 findet in Wolbeck eine Firmung statt.


16.07.2016: Das Jahr 1885 weist nur wenige Meldungen auf.


10.07.2016: Für das Jahr 1886 sind nur nachrangige Meldungen erhalten.


23.06.2016: Das Ortsfamilienbuch enthält nun auch die Geburtenbücher der Jahre 1830 bis 1860.


08.06.2016: Das Ortsfamilienbuch enthält nun auch die Sterbebücher der Jahre 1976 bis 1980. Für die Jahre davor müssen noch die Münsteraner Akten durchgesehen werden, da nach Schließung des Wolbecker Krankenhauses viele Einwohner in den Einrichtungen in Münster verstorben und entsprechend dort verzeichnet sind.


03.06.2016: Im Jahre 1887 wird die Spar- und Darlehnskasse gegründet, wegen Masern schließen die Schulen für zwei Wochen und in Wolbeck wird nach langer Zeit wieder eine Missionswoche abgehalten.


18.05.2016: Das Ortsfamilienbuch enthält nun auch die Geburtenbücher der Jahre 1861 bis 1870.


10.05.2016: Im Ortsfamilienbuch kommen die Geburtenbücher der Jahre 1871 bis 1877 hinzu. Zusätzlich werden jetzt alle Daten mit Bezug zu anderen Orten in einer separaten Liste aufgeführt.


07.05.2016: Ohne besondere Vorkommnisse stellt sich momentan das Jahr 1888 dar.


01.05.2016: Nachdem das Jahr 1890 bereits zu einem früheren Zeitpunkt erschienen ist, kommt heute das Jahr 1889 dazu. In diesem Jahr wird in Wolbeck der Afrikaverein gegründet, der Blitz schlägt bei Elberfeld ein und die Sammlung für das Kaiser-Wilhelm-Denkmal beginnt.


27.04.2016: Aus der Im Jahre 1926 erschienen Festschrift des Männergesangvereins "Eintracht" wurden die Wolbecker Firmenanzeigen entnommen und aufbereitet. Einige der damaligen Firmen existieren auch heute noch. Wer also in das Restaurant "Stadtgarten" gehen möchte oder einen neuen Butterkorb braucht, möge sich an diesen Anzeigen orientieren.


23.04.2016: Im Jahre 1891 kommt es zu einer der schwersten Unwetterkatastrophen in der Geschichte Wolbecks, weshalb St. Margreit und die Schützenfeste abgesagt werden müssen; die neuerbaute Brücke "Hohes Schemm" über die Werse bei Stapelskotten wird freigegeben und der Gastwirt Pauli aus Münster nimmt neben Hagenschneider den Busverkehr zwischen Wolbeck und Münster auf.


17.04.2016: Im Jahre 1892 fällt der Zibomo-Umzug aus, die Lackmannsche Kuranstalt wird gebaut, der Hof Langkamp-Merten brennt ab, in der Pfarrkirche erklingt die neue Orgel und im Sommer kommt es zu mehreren schweren Unwettern.


15.04.2016: Im Ortsfamilienbuch reichen die Sterbedaten jetzt bis zum Jahre 1975.


10.04.2016: Die Wolbecker Verlustlisten für den Zweiten Weltkrieg sind vermutlich noch nicht vollständig, enthalten aber dennoch bereits eine Vielzahl an Namen.


09.04.2016: Im Jahre 1893 wird die Kuranstalt von Dr. Lackmann besichtigt, ein zweites Busunternehmen nimmt den Verkehr zwischen Wolbeck und Münster auf und Rehböcke werden mit bloßen Händen gefangen.


05.04.2016: Im Ortsfamilienbuch liegen die Sterbedaten für die Jahre 1810 bis 1956 nun weitestgehend vollständig vor. Im Familienbuch wurden die Jahre aus der Anfangszeit des preußischen Personenstandsregisters ergänzt.


02.04.2016: Die Ereignisse des Jahres 1895 sind wenig aufregend.


21.03.2016: Im Ortsfamilienbuch kommen die Sterberegister der Jahre 1810 bis 1814 dazu. Anfangs des 19. Jahrhunderts werden die Kirchenbücher für die Stadt und das Kirchspiel Wolbeck zeitweise getrennt geführt. Zudem gibt es für einige Zeiträume Überschneidungen in verschiedenen Bänden, die jedoch deckungsgleich sind.
Die Namen werden weiterhin mit allen Schreibfehlern übernommen, lediglich die Schreibweise "Baümer" wird jeweils auf "Bäumer" berichtigt. Fehlt ein Verdoppelungszeichen, bleibt es auch konsequent bei der Schreibweise "Wegman" statt "Wegmann".
Gebräuchliche männliche Vornamen zu dieser Zeit sind "Joan", "Henricus" und "Frans", während bei den Frauen die Zusammensetzungen aus "Gertrudis", "Margaretha", "Anna Maria" und "Elisabeth" vorherrschen.
Die Daten bestätigen die Ruhrepidemie im Herbst 1811 mit etlichen Todesfällen.


19.03.2016: Das Ortsfamilienbuch enthalten erstmals die Sterbedaten aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Die an Ost- und Westfront genannten ausländischen Ortsnamen wurden nach Möglichkeit in der Schreibweise berichtigt, ohne jedoch die heutigen Ortsbezeichnungen zu verwenden. Einige Orte konnten auch unter der Annahme gravierender Schreibfehler bisher nicht identifiziert werden. Die Namen der Gefallenen sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht vollständig, da in den Folgebänden noch zahlreiche Nachträge enthalten sind.
Die Geschichte zu den Opfern unter der Zivilbevölkerung erscheint zu einem späteren Zeitpunkt in der Hauptchronik.


14.03.2016: Die Chronik des Jahres 1896 enthält nur zwei Meldungen.


11.03.2016: Die Arbeiten am Ortsfamilienbuch gehen mit der Erfassung der Sterbebücher der Jahre 1920 bis 1940 ihren Gang. Selbst im Jahre 1937 tauchen noch Gefallenenmeldungen aus dem Ersten Weltkrieg auf, weshalb das Jahr 1915 erneut ergänzt wurde. Ohne Zweifel werden auch die Jahre des Zweiten Weltkriegs noch bis spät in die 1960er Jahre hinein Ergänzungen erfahren.
Während die Daten im Laufe der 1920er Jahre immer spärlicher werden und zeitweise nicht einmal mehr die Religionszugehörigkeit beinhalten, erhalten im Sommer 1938 neue Formulare Gültigkeit, weshalb ab diesem Moment meistens sogar umfassende Angaben zu Eltern und externen Heiraten gemacht werden. Die Angabe der Todesursache setzt zu diesem Zeitpunkt ebenfalls wieder ein.


10.03.2016: Die Listen der Auswanderer wurden zusammengestellt. Allerdings fehlen noch die Daten für die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts.


01.03.2016: Auf Grundlage der "Chronik der Bürgermeisterei Wolbeck" wurden die Jahre 1800 bis 1845 erweitert. Es handelt sich in jedem Jahr nicht nur um Informationen über Einwohnerzahlen, tragische Todesfälle, Wetterereignisse und Ernteergebnisse, sondern auch über die Erstellung und den Abriss von Bauten. In der Chronik finden sich daher jetzt die Angaben über das alte Rathaus, die vier Stadttore, die Stadtmauern sowie die Angelbrücken. Und der Bau der "Römerbrücke" ist auch enthalten. Hinzu kommen die statistischen Zahlen für das Jahr 1899. Aus derselben Quelle aus dem Jahre 1842...


25.02.2016: Vor einigen Monaten haben die Arbeiten am Ortsfamilienbuch für Stadt und Kirchspiel Wolbeck begonnen. Wer also schon immer wissen wollte, wann sein Urururgroßvater geboren ist oder aus welchem Ort seine Urgroßmutter stammt, wird hier möglicherweise fündig.


21.02.2016: Die Wolbecker Verlustlisten für den Ersten Weltkrieg sind fertig.


13.02.2016: Die Chronik des Jahres 1897 enthält nur wenige Meldungen.


06.02.2016: Das Jahr 1898 enthält vor allen Dingen Unfallmeldungen.


24.01.2016: Für das Jahr 1899 liegt bisher nur ein Eintrag vor.


16.01.2016: Im Jahre 1909 brennt die Gaststätte Stutter ab, die Chaussee nach Telgte wird gebaut und Josef Garthaus stirbt.


10.01.2016: Im Jahre 1908 wird die Freiwillige Feuerwehr Wolbeck gegründet, eine Kuh bringt Vierlinge zur Welt, der Hof Sommer brennt ab und Angel und Werse sind im Winter zugefroren.


01.01.2016: Das Innere der Antoniuskapelle wurde ausgiebig fotografiert.


13.12.2015: Heute gibt es Impressionen vom Wolbecker Weihnachtsmarkt 2015.


21.11.2015: An diesem Wochenende gibt es eine Bilderserie von der Wolbecker Lichternacht 2015.


12.11.2015: Auf Grundlage der "Germania Sacra", von der seit dem Jahre 1929 bisher 65 Bände erschienen sind, basiert der erste Entwurf zur Frühgeschichte Wolbecks. Es existieren allerdings zahlreiche weitere Quellen, die in den kommenden Jahren noch ausgewertet werden müssen.


31.10.2015: Vom Jahre 1907 sind vor allem zahlreiche Unglücksmeldungen erhalten, die sich mit Zug, Pferd und Windmühle ereignet haben. In zwei Fällen spielen zudem Waffen eine unglückliche Rolle.


18.10.2015: Im Jahre 1964 geht der Pappelkrieg mit Alverskirchen ins dritte Jahr, der neue Bildstock am Heiligenstuhl wird geweiht, die alte Römerbrücke wird gesprengt, das Hotel-Restaurant "Haus Wolbeck" wird eröffnet, die Amtsverwaltung verliert ihre Rufnummer 112 und Pewo stirbt.


11.10.2015: Im Jahre 1963 beginnen die Planungen für das neue Krankenhaus am Grenkuhlenweg, Lehrer Karl Symann wird in den Ruhestand versetzt, das Waschbrett an der Angel wird nicht erneuert, der Neubau der Hiltruper Straße beginnt und die Gemeinde kauft den Hof Möllmann


04.10.2015: Im Jahre 1962 findet der Ziegenbocksmontagsumzug am Dienstag statt, das neue Feuerwehrgerätehaus wird eingeweiht, in der völlig verdreckten Angel wird ein Fisch entdeckt, an der Münsterstraße werden die Linden gefällt und Adalbert Helmsorig feiert seine Primiz.


27.09.2015: Im Jahre 1961 stirbt der frühere Küster und Organist Bernhard Dammann, Walter Schirra wird neuer Rektor an der Volksschule, das Café und Restaurant "Tannen-Eck" wird eröffnet, die Gaststätte Siebeneck wird an das Ehepaar Somberg verpachtet, im ehemaligen Kirchspiel erhalten die Straßen neue Namen und die Motette "Die Albersloher wollten wallfahrten gehn" wird uraufgeführt.


14.09.2015: Im Jahre 1960 findet in der Antoniuskapelle erstmals die Palmweihe statt, die Gaststätte Klostermann wird nach Umbau wieder eröffnet, die alte Metzgerei Karrengarn wird abgerissen, das "Wolbecker Lied" erlebt seine Uraufführung, beim Zibomo-Umzug wird eine selbstgebaute Rakete abgeschossen und die Firma Dinslage nimmt den Betrieb auf.


06.09.2015: Im Jahre 1959 wird das Ziegenbocksdenkmal eingeweiht und die Zibomo-Gesellschaft gegründet, die Polizei findet in der Dachrinne des Drostenhofes rund 3000 Mark, Franz Natrup eröffnet an der Hofstraße ein Café, im Tiergarten wird der Stacheldraht entfernt, der Kneippverein wird gegründet und das Allgemeine Bürgerschützen-Corps feiert sein erstes Schützenfest.


30.08.2015: Im Jahre 1958 erhält die Pfarrkirche St. Nikolaus eine lebensgroße Holzstatue, die Renovierungsarbeiten an der Antoniuskapelle sind abgeschlossen, die Pewo-Bank wird im Tiergarten aufgestellt, die Freiwillige Feuerwehr feiert ihr 50jähriges Bestehen und die Essener Wolbecker besuchen die Wolbecker Wolbecker.


23.08.2015: Im Jahre 1957 entsteht durch Zusammenschluss von Wigbold und Kirchspiel Wolbeck die "Gemeinde Wolbeck", die Bauerschaft Berl will nach Wolbeck umgemeindet werden, Helmut Roer eröffnet eine BP-Tankstelle, die alte Küsterei wird abgebrochen, der Heimatverein Wolbeck übernimmt die Ausrichtung des Zibomo-Umzugs und beginnt mit den Planungen für ein Ziegenbocksdenkmal.


16.08.2015: Heute gibt es mit den Jahren 1780, 1781, 1782, 1783, 1784, 1785, 1786, 1787, 1788 und 1789 einen Zehnerblock aus Wolbecks früher Geschichte.


09.08.2015: Im Jahre 1956 gewinnt die Wolbecker Reitermannschaft die Kreisstandarte, die "graute Lährin" Maria Krass stirbt, am Fronhof zieht das Müttererholungsheim aus und wird durch die DRK-Landesschule ersetzt und in der Pfarrkirche St. Nikolaus erklingt erstmals die Christkönigsglocke.


02.08.2015: Im Jahre 1955 wird die neue Angelbrücke am Münstertor fertig gestellt, die Fassfabrik "Küper Hassel" wird doch nicht im Tiergarten gebaut und die Spar- und Darlehnskasse eröffnet ihre neuen Geschäftsräume an der Hofstraße.


26.07.2015: Im Jahre 1999 wird der Weihnachtsmarkt durch ein Nikolausfest ersetzt, das Maibaumrichten findet letztmalig statt, die Bundeswehr schließt das Sanitätsdepot an der Zumbuschstraße, Pfarrer Klaus Evers verläßt St. Nikolaus, Winfried Pabst geht in den Ruhestand und Markus Lewe wird neuer Bezirksvorsteher.


22.07.2015: Im Jahre 1954 gibt die Stadt Münster in einem Festakt historische Gegenstände an Wolbeck zurück, nach einjähriger Unterbrechung findet der Ziegenbocksmontagsumzug wieder statt, die Nikolaischule wird eingeweiht, die Münstertorbrücke wird neu gebaut, das neue Wappen des Amtes Wolbeck wird entworfen, der Kriegervereins lebt wieder auf und Elisabeth Brameyer stirbt im Alter von 103 Jahren.


11.07.2015: Unter Berücksichtigung der "Münsterschen Zeitung" hat nun auch das Jahr 1953 deutlich an Umfang zugelegt.


06.07.2015: Nach Einarbeitung weiterer Unterlagen besitzt nun auch das Jahr 1952 den dreifachen Umfang.


24.06.2015: Für die Jahre ab 1951 hat die Einarbeitung der "Münsterschen Zeitung" begonnen, die für den Zeitraum bis 1967 bisher nicht berücksichtigt werden konnte. Damit hat sich beispielsweise der inhaltliche Umfang für das Jahr 1951 mehr als verdoppelt. Die folgenden Jahre werden in kurzen Abständen aktualisiert werden und hier jeweils angekündigt.
Auf diese Weise werden wir erfahren, wie das neue Forsthaus im Tiergarten gebaut wurde und was dort sonst noch geplant war, was es mit den Fellmützen der St.-Nikolai-Bruderschaft auf sich hat und woher der Zibomo-Schlachtruf "Hipp, hipp, meck, meck" stammt.


14.06.2015: Aktuelle Fragen: Wer kann Angaben zur Biographie von Hannes Brinkschulte machen? Und was wurde aus dem WKC 54?


13.06.2015: Mangels erhaltener Unterlagen fällt auch das Jahr 1906 eher dünn aus.


07.06.2015: Im Jahre 1998 beginnen die Bauarbeiten am Einkaufscenter "Werseworld", das alte Gasthaus Lasthaus wird unter neuer Leitung wieder eröffnet, der Bahnhof durch einen Brandanschlag stark beschädigt, die Veranstaltungen im Sommer leiden unter dem kalten Dauerregen und das Restaurant "Il Carpaccio" wird eröffnet.


18.05.2015: Für das Jahr 1905 liegen für die erste Jahreshälfte kaum Unterlagen vor.


10.05.2015: Im eisigen Winter des Jahres 1997 frieren Angel und Werse vollständig zu. Später wird die Sanierung des Schulzentrums beschlossen, die Einbruchsserie im Ort hält weiter an, der "Kräuter- und Gemüsehof Rohlmann" wird eröffnet und "Feinkost Runtenberg" geschlossen, auf Wunsch der Bevölkerung schließen die Geschäfte wieder um 18 Uhr und das katholische Pfarrbüro wird erweitert,


03.05.2015: Nach Lektüre der erhaltenen Jahrgäng von "Merkur" und "Anzeiger" ist das Ergebnis für das Jahr 1904 dennoch sehr dürftig.


25.04.2015: Im Jahre 1996 eröffnet das "Eiscafé Misurina" am neuen Standort am Wolbecker Marktplatz, eine Serie von Einbrüchen hält Wolbeck in Atem, die katholische Landjugend wird reaktiviert, Klaus Evers wird neuer Pfarrer an St. Nikolaus, die Geschäfte bleiben versuchsweise bis 18:30 Uhr geöffnet, die Margarethenkirmes fällt aus und überhaupt leiden alle Veranstaltungen im Sommer unter dem nasskalten Dauerregen.


07.04.2015: Mit dem Jahr 1926 schließt sich nun auch die letzte Lücke in den 1920er-Jahren.


29.03.2015: In den Jahren 1790, 1791, 1792, 1793, 1794, 1795, 1796, 1797, 1798, 1799, 1800 und 1801 findet erstmals die Margarethenkirmes statt, die Pfarrkirche St. Nikolaus wird ausgeraubt, in der Stadtmitte brennen vier Wohnhäuser nieder und Rentmeister Hoyer stirbt.


21.03.2015: Im Jahre 1995 schließt die Gaststätte "Altes Gasthaus Lasthaus", Pfarrer Dr. Matthias Conrad verläßt St. Nikolaus, der Tennisclub verkauft den Fronhof, der Lebensmittelmarkt Fischer wird vergrößert, Ferdinand Jendrejewski veröffentlicht den Bildband "Wolbeck - Foto-Impressionen" und der Bau der Umgehungsstraße verzögert sich diesmal für eine etwas längere Zeit.


20.03.2015: Das umfängliche Einwohnerverzeichnis 1967 ist momentan auch das letzte seiner Art. Danach liegen keine derartigen Unterlagen vor.


28.02.2015: Auf der Grundlage des "Münsterischen Anzeigers" liegt nun das Jahr 1894 vor.


15.02.2015: Auch wenn alle Ausgaben des "Münsterischen Intelligenzblattes" vorliegen, nimmt die Zahl der Nachrichten für Wolbeck weiter ab, je mehr wir in die Vergangenheit vorstoßen. Immerhin konnten einige Meldungen für das Jahr 1802 ermittelt werden.


07.02.2015: Nach Lektüre der erhaltenen Exemplare der "Münsterschen Zeitung" kann zumindest die zweite Jahreshälfte von 1925 erstellt werden, in der auch das Kriegerehrenmal eingeweiht wird.


06.02.2015: Kann jemand Angaben über den Verbleib des früheren evangelischen Pfarrers Tibor Megyery machen? Mir liegt eine Suchanfrage seiner Verwandtschaft aus Debrecen vor.


24.01.2015: Auf Grundlage der "Münsterschen Zeitung" liegt nun die erste Fassung der Jahre 1911, 1912 und 1913 vor.


10.01.2015: Im Jahre 1994 wird der Hippenmajor kurz vor dem Umzug verhaftet und später von einer Frau abgelöst, der Lebensmittelmarkt Fischer wird von einer umstürzenden Mauer beschädigt, Norbert Blüm und Georg Milbradt besuchen Wolbeck, der Weihnachtsmarkt findet nach fünf Jahren Pause wieder statt, und die Planungen zur Umgehungsstraße führen regelmäßig zu handgreiflichen Auseinandersetzungen.


04.01.2015: Im Jahre 1924 wird das Amtshaus eingeweiht und die Gründung des Heimatvereins auf den Weg gebracht. Zudem sorgen schwere Überschwemmungen für eine Missernte.


29.12.2014: Aus den wenigen erhaltenen Exemplare der "Münsterschen Zeitung" konnten einige Ereignisse der Jahre 1922 und 1923 ermittelt werden.


13.12.2014: Im Jahre 1993 feiert die Pfarre St. Nikolaus ihr 750jähriges Bestehen, das Baugebiet "Wolbeck-Nord" wird auf den Weg gebracht, Brunhilde Stutter steht letztmalig hinter der Theke, an Zibomo muss der Hippenmajor zu Fuß gehen, zwischen Wolbeck und Angelmodde wird endgültig geklärt, wer die stärkeren Männer hat, der Gewerbeverein errichtet einen Maibaum auf dem Marktplatz und über die Umgehungsstraße wird wieder diskutiert.


06.12.2014: Auf Grundlage der erhaltenen Exemplare der Zeitung "Münsterischer Anzeiger" konnte die Chronik des Jahres 1903 zumindest in weiten Teilen erstellt werden. In diesem Jahr wird die neue Bahnlinie gleich zweimal eröffnet, die Jünglings-Sodalität feiert ihr 50jähriges Bestehen und das Zentrum dominiert die Reichstagswahl.


28.11.2014: Im Jahre 1992 wird Stephan Kreutz neuer Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde, Theo Vogelpoth feiert sein silbernes Priesterjubiläum, das Flügeltor am Drostenhof wird gestohlen, an der Pfarrkirche St. Nikolaus wird die Wasserpumpe wieder aufgestellt, an der Nikolaischule beginnen die Erweiterungsarbeiten, auf der Münsterstraße eröffnet der "Ägäis-Grill" und Wilhelm Kalverkamp fährt letztmalig mit seinem rollenden Lebensmittelgeschäft durch Wolbeck.


21.11.2014: Für das Jahr 1902 liegen bisher nur wenige Daten vor, umso wichtiger sind jedoch die bereits überlieferten Ereignisse.


09.11.2014: In mühsamer Tipparbeit wurde das Einwohnerverzeichnis 1961 abgeschrieben. Ein weiteres Exemplar liegt auch noch aus dem Jahre 1967 vor. Bei solchen Aktionen bin ich immer besonders froh, in Wolbeck statt beispielsweise in Hamburg zu wohnen...


08.11.2014: Liest man die Tageszeitungen über so viele Jahrzehnte hinweg, tauchen einige Geschichten immer wieder auf, sei es im Sommerloch der großen Ferien oder in der Weihnachtszeit. Neben der Geschichte der Wandelkrippe in der Pfarrkirche St. Nikolaus, dem Stephanusbrauch oder einem Blick in die Kerzenmanufaktur Börding wird häufig auch über die Wolbecker "Vögelchen" geschrieben.
Dabei stellt man fest, wie schnell traditionelles Wissen verloren gehen kann. Während in den 1970ern die Herkunft und Bedeutung der "Vögelchen" noch annähernd korrekt überliefert wird, sieht man sie Ende der 1980er als Brot gewordenen Heiligen Geist an und nennt als Beginn dieses Brauches für Wolbeck das späte Mittelalter. Anfang der 1990er Jahre wird die Entstehung der Vögelchen dann auf das Ende des Zweiten Weltkrieges datiert, die von Schweizer Soldaten mitgebracht worden sein sollen.


02.11.2014: Um langsam die bestehende große Lücke in der Chronik zu schließen, werfen wir zwischendurch einen Blick auf das Jahr 1890.


25.10.2014: Im Jahre 1901 beginnt der Landkauf für den Bau der Bahnlinie und weiße Vögel suchen den Ort heim.


19.10.2014: Bei 1991 handelt es sich um ein "ausgefallenes" Jahr, denn der Golfkrieg führt zur Absage der Ziegenbocksmontagsfeierlichkeiten, die Umgehungsstraße passt nicht neben ein Gewerbegebiet, die geplante Bürgerhalle findet ihren letzten Standort in der Angel und der Weihnachtsmarkt fällt wieder einmal aus.
Die Freiwillige Feuerwehr Wolbeck nimmt Antonius Markfort zur Probe auf, die Schülerband "H-Blockx" tritt zweimal in Wolbeck auf, der Bildstock Schenke wird restauriert und die Gaststätte Sültemeyer umgestaltet, Klaus Pilz baut an der Windmühle ein großes Gebäude, runde Tischtennisplatten sind der letzte Schrei und der Motorradclub "MV Wolbeck" wird gegründet.


08.10.2014: Zwischendurch machen wir mit 1900 einen größeren Sprung in eine Wolbecker Vergangenheit, die von der Chronik bisher nicht weiter abgedeckt wird. Es liegen noch weitere Unterlagen vor, die jetzige Fassung berücksichtigt jedoch zumindest die umfassendste Quelle.
Bei der dabei auftretenden Wolbecker Feuerwehr handelt es sich noch nicht um die heutige Freiwillige Feuerwehr, sondern um deren Vorläufer. Im Jahre 1908 werden wir sehen, welche schrecklichen Umstände damals zu ihrer Gründung geführt haben.


28.09.2014: Im Jahre 1990 sorgen die schweren Winterstürme auch in Wolbeck für Schäden, die dritte "Spitz-Pass-Auf"-Weltmeisterschaft findet in Wolbeck statt, Domvikar Dr. Matthias Conrad wird neuer katholischer Pfarrer in Wolbeck, der A&O-Markt auf der Zumbuschstraße schließt, der K+K-Markt an der Münsterstraße öffnet, die "Kiepe" wird von Guido Huckschlag weitergeführt, der Weihnachtsmarkt findet nicht mehr statt und das Wolbecker Postamt feiert sein 150jähriges Bestehen. Und nicht zu vergessen: Die Umgehungsstraße ist noch nicht fertig.


07.09.2014: Im Jahre 1989 werden die Zibomo-Fahnen gestohlen, die Planungen für das Bürgerhaus werden durch Gründung eines Trägervereins konkret, die Westumgehung schafft es nicht durch die Bezirksvertretung, der Helmut-Pins-Weg wird eingeweiht, die Kindertagesstätte "Regenbogen" öffnet ihre Türen, der Lebensmittelmarkt "Kaiser's" wird eröffnet, ALDI und EDEKA werden großzügig erweitert und der Hiltruper Weihnachtsmarkt wird von Wolbeck organisiert.


30.08.2014: Um die momentan große Lücke in der Chronik zwischen 1870 und 1910 langsam zu schließen, springen wir direkt in das Jahr 1910. Grundlage für dieses Jahr sind die Tageszeitungen "Westfälischer Merkur", "Münstersche Zeitung" und "Münsterischer Anzeiger" sowie einige private Unterlagen. Für einen kurzen Zeitraum des Jahres liegen auch die Unterlagen des Wolbecker Standesamtes vor. Dabei werden hier jedoch die vielen Sterbemeldungen der Kleinkinder weggelassen, es handelt sich jeden Monat um zahlreiche Todesfälle.


29.08.2014: Wer kann Angaben zur Camargue-Exkursion des Geographie-Leistungskurses am Wolbecker Gymnasium im Jahre 1989 machen? (Stichwort: "Mit dem Fahrrad durch die Wüste")


23.08.2014: Im Jahre 1865 folgt auf einen ungewöhnlich kühlen August ein goldener Herbst mit sommerlichen Temperaturen.


18.08.2014: Im Jahre 1988 werden die Arbeiten an Hüttenrotts Kapellchen abgeschlossen, das evangelische Gemeindezentrum wird erweitert, die "Golden-Gate-Brücke" wird freigegeben, die Bürgerhalle gerät aufs Abstellgleis, die Post zieht um, auf der WLE-Strecke fahren für einen Tag probeweise überfüllte Züge und die alte Gartenbauschule wird zum Aussiedlerheim


10.08.2014: Vor wenigen Tagen fiel mir ein altes Einwohnerverzeichnis in die Hände, so erscheint jetzt außer der Reihe das Einwohnerverzeichnis 1927 für Wigbold und Kirchspiel Wolbeck.


03.08.2014: Im Jahre 1987 wird das Restaurant "Forstblick" eröffnet, der Wiewel-Markt an der Hiltruper Straße öffnet ebenfalls seine Türen, die ersten Geldautomaten werden in den Banken aufgestellt, Hüttenrotts Kapellchen wird wieder aufgebaut, die Diskussionen um die Wiederinbetriebnahme der WLE-Strecke gerät in den Fokus der Öffentlichkeit, die Zibomo-Gesellschaft feiert ihr 30jähriges Bestehen und der TV Wolbeck wird 25 Jahre alt.
Der Innenraum der Pfarrkirche St. Nikolaus wird restauriert, der dritte Wolbecker Weihnachtsmarkt findet statt, Dr. Dietrich Graf von Merveldt stellt die Ergebnisse seiner Arbeit zur Geschichte der St. Achatii-Bruderschaft vor und der Arbeitskreis "Wolbecker dokumentieren ihre Ortsgeschichte" wird gegründet.


19.07.2014: Das Jahr 1864 bietet wenig Aufregendes in Wolbeck.


14.07.2014: Nach Lektüre eines dicken Bandes "Westfälischer Merkur" liegt die erste Fassung des Jahres 1863 vor. Während dieser Jahrgang weitestgehend vollständig und mit nur geringen Beschädigungen die Zeiten überdauert hat, sind vom Jahre 1862 in Münster nur sieben einzelne Ausgaben erhalten. Entsprechend muss dieses Jahr vorerst zurückgestellt werden.


05.07.2014: Auf Grund eines interessanten Fundes vor wenigen Tagen erscheint außer der Reihe das Einwohnerverzeichnis 1939 für Wigbold und Kirchspiel Wolbeck. Kurioserweise ist auch in diesen Unterlagen alternierend mal vom "Wigbold Wolbeck" und mal von der "Stadt Wolbeck" die Rede.


02.07.2014: Zwei dicke Folianten später liegen jetzt die ersten Fassungen für die Jahre 1860 und 1861 vor. Alle Angaben beruhen weitestgehend auf den erhaltenen Ausgaben des "Westfälischen Merkur". Zu einem späteren Zeitpunkt werden noch das Amtsblatt der Königlichen Regierung sowie der "Münsterische Anzeiger" eingearbeitet.


23.06.2014: Während wir alle die Fußballweltmeisterschaft in Brasilien gucken, blättere ich mich auch noch durch die damalige Veranstaltung in Mexico im Jahre 1986. Jedenfalls findet in diesem Jahr auch die erste Wolbecker Fußballmeisterschaft statt, der Engel von Wolbeck erhält das Bundesverdienstkreuz, die Jägerstuben werden eröffnet, einige US-Soldaten kehren noch einmal an ihren Einsatzort zurück, die Pfarrkirche St. Nikolaus wird jetzt auch an der Außenseite renoviert, der Bau von Supermärkten lässt sich nur noch vor Gericht erzwingen, die Reaktivierung der WLE-Linie gerät in den Blickpunkt der Öffentlichkeit und irgendwie haben die Bauarbeiten an der Umgehungsstraße immer noch nicht angefangen.


08.06.2014: Im Jahre 1985 wird der Gewerbeverein wieder gegründet, der erste Weihnachtsmarkt findet statt, das Haus Mittmann wird abgerissen, die Schreinerei Freisfeld brennt ab, in der Bauerschaft Laer geht weiterhin der Feuerteufel um und der Bau der Umgehungsstraße verzögert sich noch etwas. Nach einem extrem kalten Winter besteht der Sommer wie im Vorjahr vor allem aus wochenlangem Dauerregen.


01.06.2014: Nach Lektüre von knapp tausend Zeitungsseiten ist das Ergebnis dennoch ein dünnes Jahr 1803. Inzwischen arbeite ich weiter an 1985 und werfe ein paar Blicke in längst vergessene Zeitungen aus den Jahren 1950 bis 1955.


23.05.2014: Die meisten Veranstaltungen im Sommer des Jahres 1984 leiden unter dem kalten Dauerregen, der als Bestätigung für die globale Abkühlung angesehen wird. Das zweite (und letzte) Schweinerennen wird um ein Eselsrennen erweitert, der Hippenmajor lässt sich den Schlüssel gleich zweimal klauen und das erste Werserock-Open-Air steigt.
Mindestens einmal pro Woche wird im Ort ein Kind angefahren, auf dem alten Friedhof werden im Sommer regelmäßig Partys gefeiert und die verbliebenen Grabstätten zerstört, der Tiergarten ist durch den sauren Regen stark angegriffen, "Päksken" Buddenbäumer stirbt.
Der Bau der Umgehungsstraße verzögert sich etwas, dafür wird die neue Everswinkeler Straße freigegeben, der Angelausbau wird vom Kampfmittelräumdienst durchgeführt, Thier-Hülsmann hat angebaut und der Fronhof wird durch einen Brand stark beschädigt.


21.05.2014: Aus den persönlichen Erinnerungen von Josef "Snieder Job" Deipenbrock liegt die folgende Passage zu den früheren Ziegenbocksmontagsumzügen im plattdeutschen Wortlaut vor: "Use Vader, siin Vader un denn siin Vader trocken an'n Sieeggenbucksmaundag al düör de Straoten von Wolbieck. Muons üm 9 Uhr druopp sick en Tropp Mannslüde un tröcken singend düör de Straoten. Tüskendör drünken se en Schluck ut ne Schnapspull, un je mehr se drüken, um so unwiiser beneihmen se sick. Se fierden 'Sieggenbucksmaundag' un daor haa'n se auk en Sieeggenbuck midden tüsken sick laupen. Toiärst ha'n de Wolbiecksken Büorgers no Spaß an düt Herumtrecken un möken auk wull met. Düssen Bruk bleew düor Generationen bestaohn; daobi wuor dat Spill imme dulle.
Man haol sick Dreihüörgelkiärls ut Mönste oder Zsigeuners met öhre Musik daoto. De besuopenen Kiärls göngen in de Hüse un naihmen sick eegenmöchtig Wüöst, Eie un Schnaps."
Eine weitere Augenzeugin berichtet: "Ick kam an'n Sieggenbucksmaundag äs met'n Zug von Mönste trügge, dao laip en ollen Kiärl met'n Sieggenbuck an't Strick, he waor so dick, dat he üöwe siien Buck stüött'te. De Sieggenbuck stonn upp un schmet sick up denn besopenen Kiärl. Sieggenbucksmaundag in düsse Art un Wiise häbt sich bis um 1950 haollen."


16.05.2014: Bei der Lektüre der Zeitungen tauchen manchmal auch unvermutet Details aus der Vergangenheit auf. So wechselt man im Jahre 1984 bei der Restaurierung der Pfarrkirche St. Nikolaus auch den Kirchturmhahn aus und entdeckt auf dem alten Exemplar die Gravuren "10.8.1949" sowie die Namen "Firma Forsthove" und "Pfarrer Isfort".
In der Pfingstausgabe 1984 der WN findet sich dann auch endlich der lang gesuchte Bericht von der Gründung der Ziegenbocksmontagsgesellschaft. Demnach wurde der erste Zibomo-Umzug nach dem Zweiten Weltkrieg tatsächlich vom Heimatverein organisiert, am Abend nach dem Umzug am 22.02.1954 erfolgte in der Gaststätte Thier-Hülsmann dann die Gründung.


12.05.2014: Vor dem Hintergrund der Einführung von Landkreisen in Preußen kommt es auch in Wolbeck zu politischen Umstrukturierungen. Die Unterlagen von 1804 bestätigen formal die Stadtrechte von Wolbeck und separieren zudem Kirchspiel Wolbeck und Osterbauerschaft voneinander.


04.05.2014: Mit dem Jahr 1983 nähern wir uns der Gegenwart um ein weiteres Jahr an. In Wolbeck findet das erste Schweinerennen statt, im Kreuzbach steigt der erste "Trecker-Treck", die Feuerwehr feiert ihr 75jähriges Bestehen und die Umgehungsstraße steht wie immer kurz vor dem Baubeginn. Tönne Vormann erhält das Bundesverdienstkreuz, die Gaststätte Klostermann wird abgerissen, die beiden neuen Angelbrücken werden fertiggestellt, das Gerüst an der Pfarrkirche erlaubt ungewöhnliche Aktionen und ein Esel mischt das Wolbecker Nachtleben auf.


27.04.2014: Aus den vor einigen Monaten wieder aufgetauchten, vollständigen Ausgaben des Münsterischen Intelligenzblattes, das wöchentlich mit einem Umfang von zwölf Seiten erscheint, wurden jetzt die beiden Jahre 1805 und 1806 erstellt. Dabei ist vor allem die Auflistung zahlreicher Einwohner der Stadt Wolbeck mit ihren damaligen Adressen interessant, wobei für mich eine Frage im Moment ungelöst bleibt: Wo befand sich die Straße "Am Domhof"?
Beide Jahre spielen vor dem Hintergrund der Koalitionskriege, die am 14. Oktober 1806 in die Doppelschlacht bei Jena und Auerstedt und der damit verbundenen preußischen Niederlage münden. Eine Woche später rücken in Münster bereits französische Truppen ein, die Besetzung wird bis zum Herbst 1813 dauern.


20.04.2014: In den vergangenen Wochen wurden die erhaltenen Ausgaben der Dortmunder Zeitung "Westfälische Rundschau" der Jahre 1951 bis 1954 durchgesehen, die für kurze Zeit eine Nebenausgabe "Landkreis Münster" besaß. Daraus resultieren jetzt die ersten Fassungen der Jahre 1951 und 1952. Für die bereits vorhandenen Jahre 1953 und 1954 bedeutet dies etliche wichtige Ergänzungen. So ist erstmals ein Bericht über den Ziegenbocksmontagsumzug von 1954 vorhanden, außerdem liegt damit ein ausführlicher Bericht über den Großbrand im Wolbecker Tiergarten vor.
Viele Ereignisse lassen sich nur auf eine Woche genau datieren, entsprechend sind die Datumsangaben jeweils mit einem Platzhalter "x" versehen.
Für das Jahr 1952 kommen noch einige Meldungen aus dem Hauptteil der Zeitung "Westfälische Nachrichten" hinzu, für die der gesamte Wolbecker Lokalteil des Jahres jedoch noch fehlt.


14.04.2014: Am Freitag, den 11. April 2014, fand im katholischen Pfarrheim der Vortrag "Umgehungsstraßen in Wolbeck" des Heimatvereins Wolbeck statt. Mein Dank gilt Klaus Siebeneck für die Bereitstellung wichtigen Materials und die spannenden Gespräche zum Thema.


25.03.2014: Ein Monat ist vergangen und mit 1982 ein weiteres Jahr fertiggestellt. Irgendwo siegt da auch die Neugierde, denn ich möchte auch gerne wissen wie die Geschichte ausgeht.
Auf dem Hofkamp soll ein FKK-Zentrum entstehen, mehrere grabähnliche Erdlöcher in den Bauerschaften sorgen für Aufregung und wilde Vermutungen, Maria Peters und Tönne Vormann feiern ihren 80. Geburtstag, der Kegelclub "Donnereiche" feiert mal wieder sein 20jähriges Bestehen, an der Westumgehung werden in Kürze die Bauarbeiten beginnen und die Pfarrkirche St. Nikolaus erhält eine neue Heizungsanlage.
Zurück bleibt ein Jahr mit etlichen ungelösten Fragen: Konnten die vielen Brandstiftungen auf der Laer aufgeklärt werden? Was hat es mit dem Berdel-Fest in der Pumpenschwengel-Bar auf sich? Und wieso hatte Alfons Sültemeyer plötzlich schwarze Hühner?


11.03.2014: Die Erstellung der Wolbecker Chronik bewegt sich weiterhin im vorgesehenen Zeitplan. Bis Ende 2017 sollten die Arbeiten an der Chronik der Jahre 1800 bis 2000 planmäßig abgeschlossen sein. Allerdings sind inzwischen die vollständigen Jahrgänge einer Zeitung für den Abschnitt 1765 bis 1806 aufgetaucht...
Ab 2018 beginnt die Darstellung der einzelnen Schwerpunktthemen: Personen, Firmen, Vereine, Häuser, Straßen, Bahnstrecken, historische Begebenheiten und Wolbecker Brauchtum. Ein Ende dieser Arbeiten wird nicht vor 2024 erfolgen, aber wie im Rahmen der Jahreschroniken werden die Ergebnisse Stück für Stück veröffentlicht.
Letztendlich besteht bei diesen Vorabveröffentlichungen immer die Gefahr, eine wichtige Information zu spät zu entdecken oder Zusammenhänge zu übersehen, die erst Jahre später offenbar werden. Manchmal fehlt ein Ereignis auch vollständig, weil die entsprechenden Unterlagen nicht mehr vorhanden sind und die beteiligten Personen noch nicht interviewt wurden. Aber bei jedem anderen Vorgehen ist das Risiko zu groß, vielleicht niemals fertig zu werden oder das Wettrennen gegen den Tod ohne jedes Teilergebnis zu verlieren. Eine derartige Chronik kann nie vollständig sein, aber bei dieser Form der Publikation im Internet können bereits veröffentlichte Teile wenigstens jederzeit überarbeitet und erweitert werden.


03.03.2014: Draußen wird es langsam Frühling und in der Chronik ist mit 1981 schon wieder ein Jahr mit einem elendig langen Winter vorbei.
Der erste Hilfstransport nach Polen macht sich auf den Weg, im Hause Rosin wird bei Umbauarbeiten eine Flaschenpost aus dem vorigen Jahrhundert in einer Wand gefunden und Alfons Sültemeyer baut mitten im Ort Hafer an.
Ansonsten werden weitere Umgehungsstraßen geplant, den Hippenmajor hält es nur gut eine Woche im Amt, Tönne Vormann stellt endlich seinen Roman vor und die Verbreiterung der Angel im Tiergarten wird auf den Weg gebracht.
Ein Rätsel bleibt, warum die Ankündigung des Schützenfestes der St.-Achatii-Bruderschaft in einer Zeitung unter der Überschrift "Im Land fehlen weitgehend Bodenschätze" läuft und über die eigentliche Veranstaltung dann nicht berichtet wird. Und wieso existieren vom Straßenfest der Anton-Aulke-Straße Aufnahmen aus großer Höhe?


19.02.2014: Auch wenn beinahe alle Exemplare des Westfälischen Merkur des Jahres 1859 erhalten sind, so finden sich dennoch nur wenige Nachrichten aus Wolbeck. Allerdings werden zu einem späteren Zeitpunkt noch weitere Quellen eingearbeitet werden können.


09.02.2014: Nach einem Monat Arbeit kann nun mit 1980 ein weiteres Jahr aus der jüngsten Vergangenheit online gestellt werden.
Wie auch bei dem zuvor beschriebenen Jahrgang 1858 liegen die erhaltenen Ausgaben der Tageszeitungen in mehreren großen Folianten vor. Als problematisch stellt sich dabei die im Zuge der damaligen Archivierung vorgenommene "Entmantelung" der erhaltenen Ausgaben dar: Während lediglich die Lokalseite behalten wurde, fehlen Kleinanzeigen, Todesanzeigen und der gesamte Sportteil im allgemeinen vollständig. Bisweilen stolpert man sogar seitenweise über Berichte aus Burgsteinfurt oder Greven, während der Wolbecker Teil für den entsprechenden Zeitraum fehlt.
Täglich wird mindestens ein Fahrraddiebstahl in Wolbeck gemeldet, einmal pro Woche wird im Hallenbad eingebrochen und der kühle Sommer mit wochenlangen Regenfällen wird in der Presse als Bestätigung für die kommende Eiszeit gewertet, vor allem nach dem frühen und heftigen Wintereinbruch Anfang November.
Die runden Geburtstage und Goldenen Hochzeiten finden in der Presse kaum noch Berücksichtigung, so fehlen beispielsweise jegliche Berichte über die 60. Geburtstage von Brunhilde Stutter und Willi Jäger.
Ansonsten tauchen erstmals Berichte über die Katerbruderschaft auf, in der Pfarrkirche werden die Glasfenster renoviert, Wolbeck hat seinen Atommüllskandal und das neue Bürgerhaus kommt zügig voran.
Unklar bleibt, ob Heinrich Wegmann nun am Schweinerennen in Bödefeld teilgenommen hat, ob das Zibomo-Zepter wieder aufgetaucht ist und was es mit dem Bären im Tiergarten auf sich hatte.


26.01.2014: Die Chronik des Jahres 1858 basiert momentan auf den unvollständig erhaltenen Ausgaben der Zeitung "Westfälischer Merkur".
Die Jahrgänge aus diesem Zeitraum sind nicht auf Mikrofilm übertragen, sondern befinden sich gebunden in großen Folianten, deren alte, brüchige Seiten man vorsichtig umblättert. Wenn man eine interessante Meldung entdeckt hat, schleppt man den Band nicht zum Kopierer, um ihn dort auf die Belichtungseinheit zu wuchten, sondern macht an der Reprostation ein Foto von der Seite und nimmt am Ende die Bilddatei mit.
So liest man von den Verzögerungen zur Uraufführung von Wagners "Tristan", nimmt die Augenzeugenberichte über den Donatischen Kometen zur Kenntnis und hört zum ersten Mal vom Untergang der "Austria".
Daneben gibt es umfassende Berichte von den Schwurgerichtsverhandlungen, jede Menge Wunderheilmittel gegen Haarausfall und Keuchhusten, während die Todesanzeigen illustrieren, wie viele Menschen immer noch an Diphterie und Schwindsucht sterben. Mittendrin finden sich immer wieder gut versteckt vereinzelte Meldungen aus Wolbeck. Nach der letzten Seite bleibt immer der Verdacht, die eine oder andere Meldung doch übersehen zu haben.


19.01.2014: Die Arbeiten am Jahr 1979 sind vorerst beendet, auch wenn noch weiteres Material in anderen Städten verfügbar ist. Das Jahr beginnt mit einem kalten Winter und häufigen Schulausfällen, auch wenn es nicht wie in Schleswig-Holstein zu einer Naturkatastrophe kommt. Dafür leidet der Zibomo-Umzug heftig unter den Witterungsbedingungen. Die Stadt versucht die Nord-, West- und Südumgehung von Wolbeck auf den Weg zu bringen, scheitert dabei aber am einmütigen Widerstand aller Parteien. Der neue Sportplatz wird fertiggestellt und der Bahnhof wird zum Jugendzentrum. Pfarrer Albert Schürmann löst Joseph Barenbrügge ab und die Madonna der Antoniuskapelle taucht wieder auf.


12.01.2014: Wie angekündigt ist nun auch das Jahr 1807 fertiggestellt worden. Im Gegensatz zum Jahr 1808 sind hier auch wieder einige Meldungen mehr zu verzeichnen.
Die Arbeiten an 1979 neigen sich dem Ende zu, auch wenn noch viele Fragen offen sind. Vielleicht kann auch noch jemand Details zur Stierkämpferkarriere von Heinrich Wegmann nachtragen oder kennt das Endergebnis des legendären Fußballspiels vom 7. September 1979. Und was wurde aus dem "blinden" Polterabend von Georg Niehues?


10.01.2014: Während die jüngeren Jahrgänge der Tageszeitungen selbst in den Jahren 1978 und 1979 teilweise erhebliche Fehlbestände aufweisen, ist das Münsterische Intelligenzblatt für das Jahr 1808 vollständig mit allen Beilagen, Sonderbeilagen und Eilmeldungen überliefert.
Dennoch dünnt die Berichterstattung bezüglich Wolbeck mittlerweile deutlich aus und so enthält die Chronik dieses Jahres nur wenige Meldungen. Der in den Artikeln auftauchende Begriff des "Schutzjuden" bedarf vermutlich einer kurzen Erläuterung: Hierbei handelt es sich um Bürger zweiter Klasse, die gegen Zahlung einer jährlichen Gebühr den Schutz des preußischen Staates genossen.
Als nächstes Jahr werde ich in Kürze 1807 herausgeben können, während die Arbeiten an 1979 weiter ihren Gang gehen. Alleine die Meldungen aus den regionalen Tageszeitungen für dieses Jahr umfassen weit über 500 Zeitungsseiten, die sich bei einigen Meldungen manchmal sogar deutlich widersprechen und im Einzelfall erst einer Klärung bedürfen.


12.12.2013: Die Arbeiten an der Chronik des Jahres 1978 sind vorerst abgeschlossen, der entsprechende Text steht nun online. Als nächstes Jahr ist die Fertigstellung für 1808 zu erwarten, in der Zwischenzeit blättere ich mich durch den Westfälischen Merkur von 1858.


06.12.2013: Es neigen sich die Arbeiten an der Chronik 1978 dem Ende zu, während für 1808 und 1899 immer noch die Sichtung des Materials erfolgt. Die Arbeiten am Zeitraum 1950 bis 1954 sind zurückgestellt worden zur weiteren Klärung einzelner Sachverhalte. Im Moment liegt eine kurze Beschreibung des Ziegenbocksmontagsumzugs von 1954 vor, die zahlreiche Fragen aufwirft und das Studium mindestens einer weiteren Quelle notwendig macht.