Stadt und Kirchspiel Wolbeck
Die Chronik

Wolbecker Chronik für das Jahr 1919


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InfoDie Chronik basiert momentan nur auf den Ausgaben des "Westfälischen Merkur".
So 19.01.1919Bei den Wahlen zur deutschen Nationalversammlung ergibt sich für Wolbeck das folgende Ergebnis: Zentrum 703 Stimmen, Sozialdemokraten 96 Stimmen, Deutsche Demokraten 36 Stimmen. Andere Parteien wie die Deutschnationalen erhielten keine Stimme. Über die Anzahl der Wahlberechtigten liegen keine Angaben vor.
So 26.01.1919Bei den Wahlen zur preußischen Nationalversammlung ergibt sich für Wolbeck das folgende Ergebnis: Zentrum 690 Stimmen, Sozialdemokraten 80 Stimmen, Deutsche Demokraten 28 Stimmen, Deutschnationale 15 Stimmen, Unabhängige 1 Stimme, 3 ungültige Stimmen. Insgesamt waren 913 Personen wahlberechtigt.
Fr 02.05.1919Die Bullenkörung für das Jahr 1919 beginnt um 11 Uhr in Albersloh an der Wirtschaft Fels, um 12:30 Uhr folgt der Ausgang nach Wolbeck, wo um 15 Uhr an der Wirtschaft Thier fortgesetzt wird.
So 04.05.1919Auf einer Versammlung des katholischen Volksvereins spricht Prof. Dr. Linneborn (Münster) zum Thema "Vor der Entscheidung des Kampfes um die konfessionelle Schule". Anschließend wird einstimmig beschlossen, eine Entschließung für die Beibehaltung der konfessionellen Schule an die Regierung zu schicken. Zudem wird ein Elternausschuss gebildet.
Mo 28.07.1919Die Universität Greifswald ehrt Sanitätsrat Dr. Lackmann anlässlich seines 50jährigen Doktorjubiläums mit der Erneuerung des Doktordiploms.
Di 19.08.1919Studienassessor Dr. H. Roer und Frau Clara geb. Schwegmann geben ihre Vermählung bekannt.
Di 07.10.1919Die Försterstelle Wolbeck in der Oberförsterei Münster wird dem Förster Hansch, bisher Bezirk Posen, übertragen.
So 26.10.1919In der Kirche ist aus dem Beichtstuhl die Fußdecke gestohlen worden.
Di 30.12.1919Der katholische Volksverein meldet für Wolbeck 426 Mitglieder, was 29,4 Prozent der Katholiken im Pfarrbezirk entspricht. Der Volksverein hat seine Arbeit mittlerweile wieder aufnehmen können, da die ehemalige Zentralstelle im besetzten Gebiet in Mönchengladbach durch ein Generalsekretariat in Hagen ersetzt werden konnte.
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